
Tagesgeld als Kapitalanlage für Betriebe verwenden
Die Vorteile von Tagesgeld-Konten als kurzfristige Kapitalanlage liegen auf der Hand: Vergleichsweise gute Verzinsung bei flexibler Einlagenhöhe und -dauer und täglicher Verfügbarkeit im Vergleich zu Festgeld-Konten, aber auch wirtschaftlich sinnvolle Anlage ungenutzter Geldbeträge ohne das eingelegte Kapital zu sehr zu binden und damit Liquiditätsprobleme zu riskieren. Mit Zinsen von durchschnittlich 2-4% ohne Mindesteinlage sind Tagesgeld-Konten ideal dafür, derzeit nicht genutztes Geld für einige Wochen oder Monate dort verzinst zu parken, anstatt es ohne Verzinsung und damit ohne Gewinn für den Betrieb auf dem Girokonto liegen zu lassen.
Tagesgeld-Konten sind verzinste Konten, die der kurzfristigen Geldanlage dienen. Über ein Referenz-Girokonto wird Geld auf das Tagesgeldkonto überwiesen, das auch nur an dieses Referenzkonto ausgezahlt werden kann. Dabei ist Tagesgeld wesentlich flexibler als Festgeld, und wird häufig von Betrieben für kurzfristige Einlagen oder für Einlagen bei denen flexibler Zugriff wichtig ist verwendet. Bei den verschiedenen Tagesgeld-Anbietern auf dem Markt lohnt sich der gründliche Vergleich: Der Zinssatz sollte mindestens 1,5% betragen und es sollte auch auf versteckte Gebühren für z.B. Überweisungen oder Kontoführung geachtet werden, die die Vorteile des Tagesgeldkontos einschränken würden. Wenn nebenher auch ein Festgeld-Konto betrieben wird ist es sinnvoll darauf zu achten, dass neben dem Referenz-Girokonto auch Transaktionen auf dieses Konto möglich sind.
Damit das Tagesgeld-Konto, oft in Kombination mit einem Girokonto und einem Festgeld-Konto, wirtschaftlich optimal genutzt werden kann ist es sinnvoll sich von einem Finanzberater helfen zu lassen. Je regelmäßiger die betrieblichen Finanzströme, insbesondere größere Überweisungen, ablaufen, desto besser kann Geld auf dem Tagesgeld-Konto eingelegt werden ohne durch den Umweg über das Referenzkonto Verzögerungen im Zahlungsablauf zu riskieren.